12.11.2018
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Event
Dienstag, 20. November 2018; 18:00 - 21:00 Uhr
Wo: Atrium im Rathaus, Minoritenplatz 1, 3430 Tulln
Organisation: Katharina Heller, BA

Informationsabend rund um das Thema psychische Gesundheit: Informations- und Beratungsstände, sowie Vorführung des Dokumentarfilms "Wellentäler" (19:00 Uhr), der sich mit der Problematik auseinandersetzt, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen stetig von der Gesellschaft mit Vorurteilen und Barrieren belastet werden. Im Anschluss an die Filmvorführung folgt eine Podiumsdiskussion mit Prim. Assoc. Prof. PD Dr. Martin Aigner, Kurt Senekovic, DSA Anna Entenfellner, Ernestine Bernhard und Katharina Heller, BA. Gemütlicher Ausklang.
Anmeldung erwünscht: Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Programmfolder zum Download

Entstehungsgeschichte: Katharina Heller produzierte im letzten Studienjahr (2015) ihrer Ausbildung gemeinsam mit zwei Kollegen aus der Medientechnik den Dokumentarfilm "Wellentäler". Was als Abschlussprojekt der Studierenden im Zuge ihrer Ausbildung begonnen hat, ist diesem Rahmen weit entwachsen. Die Produktion dauerte 1 Jahr und wurde nicht von externen Geldgeber/innen unterstützt. Von der Idee bis zu fertigen Umsetzung wurde alles von Katharina Heller, BA (Sozialarbeiterin), Ing. Alexander Topf, BSc (Filmschaffender) und Daniel Dajakaj, BSc (Filmschaffender) erarbeitet.

Die Dreharbeiten fanden in 4 Bundesländern (Niederösterreich, Wien, Steiermark und Burgenland) in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl an Menschen und Organisationen (Verein Achterbahn Graz, PSD der Caritas St. Pölten, HPE Burgenland, uvm.) statt. Die Mitwirkenden im Film setzen sich aus Betroffenen, Angehörigen und Expert/innen (Sozialarbeiterinnen, Ärzte etc.) zusammen und beleuchten die verschiedenen Blickwinkel zu dieser Thematik. Kurz Senekovic, Gründer des Vereins Achterbahn in Graz und Träger des Menschenrechtspreises des Landes Steiermark, ist selbst Betroffener und leitet als Hauptprotagonist durch den Film.  "Wellentäler zeigt mit welchen Vorurteilen Betroffene zu kämpfen haben und welche Erfahrungen Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie deren Angehörige machen. In einer Kombination aus modernen Bildern gepaart mit Erzählungen aus dem realen Leben soll "Wellentäler" zur Akzeptanz von psychisch erkrankten Menschen beitragen und Aufkärungsarbeit leisten, sowie den Zuseher dazu verleiten, seine eigenen Gedanken kritisch zu betrachten. Das besondere an "Wellentäler" ist, dass der Film speziell darauf Wert legt, den Menschen die in ihm vorkommen auf Augenhöhe zu begegnen und nicht die Dramatik aus dem Leid der Menschen zieht.

Die Erstaufführung fand 2015 im Cinema Paradiso in St. Pölten statt, weitere ausverkaufte Vorstellungen gab es danach in Kinos in Graz und in Rankweil. Des weiteren finden immer wieder Veranstaltungen im Sinne der Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Gemeinden, Gesundheitszentren etc. statt. Im November 2015 wurde der Film beim Golden Wire Award der Fachhochschule St. Pölten in dre Kategorie "DOCU & TV PRODUCTION" mit dem 2. Platz ausgezeichnet.