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STOP Gewalt gegen Frauen

Nachbericht: „Hinschauen statt Wegsehen“ – Fachforum zu Gewaltprävention

Am 27. Februar 2026 veranstalteten die Volksanwaltschaft und die Stiftung Forum Verfassung das Fachforum „Hinschauen statt Wegsehen: Gewalt gegen Frauen und Mädchen erkennen, ansprechen und verhindern – Verantwortung übernehmen im Gesundheits- und Sozialbereich“. Die Veranstaltung fand im Verfassungsgerichtshof in Wien statt und wurde zusätzlich per Livestream übertragen.

Ziel der Veranstaltung war es, insbesondere Studierende und angehende Fachkräfte aus Sozialarbeit, Gesundheits- und Rechtsberufen für geschlechtsspezifische Gewalt zu sensibilisieren. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis beleuchteten, was Gewalt bedeutet, wo sie beginnt und welche Verantwortung Institutionen und Fachkräfte beim Erkennen und Handeln tragen.

Nach der Begrüßung durch VfGH-Präsident Christoph Grabenwarter, Michaela Schierhuber und Volksanwältin Gaby Schwarz folgte ein Impulsvortrag von Elisabeth Holzleithner zur Einordnung von Gewalt an Frauen als Menschenrechtsverletzung. In einem Praxispanel berichteten Fachleute aus Medizin, Pflege und Sozialarbeit über Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag und zeigten auf, wie Betroffene erkannt und unterstützt werden können.

Weitere Kurzvorträge widmeten sich Präventionsansätzen sowie der Zusammenarbeit verschiedener Einrichtungen und Initiativen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig frühzeitiges Hinschauen, interdisziplinäre Vernetzung und konkrete Handlungskompetenzen im Berufsalltag sind.

Das Fachforum setzte ein starkes Zeichen für mehr Aufmerksamkeit und Verantwortung im Umgang mit geschlechtsspezifischer Gewalt und bot den Teilnehmenden wertvolle Impulse für ihre zukünftige Praxis.

Hier findet Sie die Aufzeichnung des Live-Streams: https://volksanwaltschaft.gv.at/aktuelles/artikel/gewalt-gegen-frauen-erkennen-und-verhindern-praeventionsansaetze-vorgestellt-video-mit-allen-vortraegen/ 

Bild der Veranstaltung, oranger Hintergrund, 2 weiße Hände mit rotem Schriftzug "STOP Gewalt gegen Frauen"